GZ: „Pankratianer holen Wanderpokal“

Gescherer Zeitung vom Dienstag, 28.04.2026

Prima Klima beim Throntreffen der Gescheraner Majestäten

GESCHER (sk). Königlich war an diesem Tag nicht nur das Treffen an sich, sondern auch der Sonnenschein. Bei schönstem Frühlingswetter trafen sich jetzt sämtliche Majestäten nebst Throngefolge der Gescheraner Schützenvereine und -gilden.

Das Throntreffen gehört seit einigen Jahren zum festen Termin im Kalender der Regenten. Bei eitlem Sonnenschein ging es nach einem Satteltrunk“ mit den gut geschmierten Fahrrädern in Richtung Hochmoor. Das ausrichtende Königspaar von Tungerloh-Pröbsting hatte dazu nicht nur eine schöne Radtour ausgeguckt, sondern auch noch ein besonderes Highlight im Gepäck. Ziel war die Schießsporthalle der Sportschützen Hochmoor.

Die amtierenden Könige hatten ihr Können bereits beim Vogelschießen bewiesen. Jetzt hieß es abermals, mit Kimme und Korn‘ zu agieren. Dabei traten die sieben Schützenvereine gegeneinander an. Ein gutes Auge und eine ruhige Hand bewies der Königsthron der St. Pankratius-Schützengilde mit Hendrik Schlüter, Muriel Benson sowie Lukas Rennert zusammen mit Anna-Lena Buning und Simon Mensing mit Thea Greve. Mit diesem Wettbewerb war den Ausrichtern ein Coup gelungen. Doch damit nicht genug: Es ging um mehr als den ersten Platz. Erstmals ging es um den „Königswanderpokal“, den Ralf Beeke den jubelnden Pankratianern überreichte. Beeke hofft, dass dieser Pokal künftig jährlich ausgeschossen wird.
Eigentlich waren alle schon dermaßen in Stimmung, dass man in der Schießsporthalle, die übrigens für Events angemietet werden kann, hätte bleiben können. Doch der Zeitplan sah etwas anderes vor. Also ging es weiter in Richtung Tungerloh-Pröbsting. Auf dem Hof des dortigen Königs Christof Kemna war alles vorbereitet. Der Grill war aufgeheizt, die Getränke gekühlt. In geselliger Runde konnten hier einige Stunden verbracht werden.

Am Ende waren sich alle einig, dass diese sogenannten Throntreffen der Gemeinschaft innerhalb der sieben Schützenvereine dienlich sind und zur dauerhaften Tradition werden sollten.

Foto und Text: Franz-Josef Schulenkorf