Gut besucht war am vergangenen Samstag das Knubbenschießen der St. Pankratius Schützengilde an der Vogelstange „Zum Erlengrund“. Die Mitglieder, Freunde und interessierten Besucher wurden bereits auf dem Hinweg von den vom Verein neu angeschafften, so genannten „Streetbannern,“ begrüßt, die an Laternen befestigt sind und den Weg zur Vogelstange säumen. Auch für Kinder wurde in diesem Jahr wieder viel geboten. So hat das Organisationskomitee mit großer Hüpfburg, kostenlosem Popcorn und verschiedenen Spielzeugen ein abwechslungsreiches Programm für die kleinen Besucher geschaffen. Als Highlight gab es wieder das Vogelschießen für Kinder, bei dem die Kleinen die Federn eines Holzvogels mittels Tennisbälle und Druckluft abschießen mussten.
Hierbei bewies Ida Schröer Treffsicherheit und holte kurzerhand den kompletten Vogel von der Stange. Als König erkor sie Leon Klümper. Die beiden dürfen am kommenden Sonntag während der Parade mit in der Kutsche Platz nehmen.
Nahtlos ging das Fest um Anschluss in das Knubbenschießen über, bei dem alle Vereinsmitglieder auf die hölzerne Nachbildung des originalen Vogels halten. Den ersten Schuss setzte Klaus Velken, als amtierender Knubbenkönig aus dem Jahr 2024.
In diesem Jahr war es Norbert Mesken der dem Vogel letztlich den Gaar aus machte „Ich dachte nicht, dass ich noch drankomme, die letzten Holzreste hätten auch schon einige Schützen vor mir herunterholen können“ analysierte der frisch gebackene Knubbenkönig glücklich.
Musikalisch wurden die Schützen und Besucher von der Band „De Blechwotteln“ begleitet. Die sieben Musiker, die ihre Wurzeln in Ahaus-Ottenstein haben, begleiteten den geselligen Nachmittag mit einem Programm aus Schützenfestmusik und modernen Klassikern. Im Anschluss wurde der Jungschützenkönig ausgeschossen. Hierbei können alle Schützen bis 25 Jahre schon einmal „Königsluft“ schnuppern und können Jungschützenkönig werden. Das zu bewältigenden Holzfedervieh ließen die Vogelbauer in diesem Jahr als „Rettungsvogel“ rot bemalt und mit den Ziffern „112“ beschriftet, daherkommen. Eric Wessing holte mit dem 54. Schuss den Vogel von der Stange. Bei kühlen Getränken und den letzten warmen Sonnenstrahlen, ließen die Schützen den Tag ausklingen.


